Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Los geht's...

Morgen geht die langersehnte Reise los, der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Die Koffer sind gepackt. Ich fliege um 20 Uhr 45 ab Frankfurt über Johannesburg nach Windhoek. Den Shuttle, der mich zur Küste Namibias fährt, werde ich bei Ankunft nicht rechtzeitig nehmen können. Daher übernachte ich einen Tag im Cardboard Box Hostel in der Nähe des Flughafens, damit es am nächsten Tag in aller Frische und mit großer Vorfreude und Neugier Richtung Swakopmund geht. Die Stadt an der Südatlantikküste mit über 44.700 Einwohnern, wovon circa 5% der Einwohner deutscher Abstammung sind, wird für die nächsten 12 Monate meine neue Wohn- und Arbeitsstätte.


Vorbereitungen

Ich habe mich in den letzten Monaten gegen Gelbfieber, Meningokokken-Meningitis, Hepatitis A und 3x gegen Tollwut impfen lassen und habe das Gefühl, das Versuchskaninchen einer neuen Forschung gewesen zu sein. Die Nebenwirkungen waren äußerst unangenehm und raubten mir den letzten Nerv, aber kaum zu übertreffen waren die zahlreichen Termine beim Zahnarzt, der mich in diesem Leben nie wieder sehen wird. Jetzt werden die Zähne regelmäßiger geputzt. Ich fühle mich nun aber startklar und reisebereit, wenn da nur nicht Freunde und Familie wären.

Abschied

Es ist schwer, geliebte Menschen hinter sich lassen und sich von ihnen für eine relativ lange Zeit verabschieden zu müssen. Da ich ein sehr emotionaler Mensch bin und das Zwischenmenschliche oberste Priorität in meinem Leben hat, so blicke ich stets mit einem weinenden Auge auf Abschiede zurück, doch mit einem lächelnden auf das Wiedersehen. "Es sind nur 365 Tage", rede ich mir ein. Ich habe viel Angst darum, dass ich meinen Platz, den ich in meinem Umfeld hatte, nicht mehr wiederbekomme und den Anschluss nicht mehr wiederfinde und mit diesem unglaublich neuen Schatz an Lebenserfahrung überfordert sein werde. "Aber wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen." Stimmt's?

Persönliche Worte


Ich werde in unregelmäßigen Abständen, sofern es mir meine Internetverbindung vor Ort erlaubt, einen kurzen Newsletter mit interessanten Neuigkeiten verfassen, um zugleich ein kurzes Lebenszeichen zu hinterlassen. Sollte Interesse an längeren Berichten und Fotos bestehen, so bitte ich jeden, meinen Blog zu besuchen. Diesen werde ich auch mit meiner Homepage (www.volkan-in-namibia.de) verknüpfen, die sich einfach leichter zu merken ist. Ansonsten freue ich mich über Besuche auf www.volkaninnamibia.wordpress.com - auch freue ich mich über jede Mail, die mich in den nächsten 12 Monaten erreicht.

In diesem Sinne verabschiede ich mich von allen Menschen, die mich in den letzten Wochen und Monaten unterstützt haben. Vielmehr aber bedanke ich mich für die an mich gerichteten und aufrichtigen Zeilen, die mich in meinem Vorhaben sehr unterstützt haben. Diese gingen runter wie Öl. Wirklich!


Ich sende die letzten Grüße aus Köln,
Volkan


Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Volkan Sazli
volkan-sazli@web.de
www.volkan-in-namibia.de